- 1. März 2010
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Twitter: Ich mach das jetzt hier noch zu Ende, mit der Gemütlichkeit einer Tomatentopfpflanze! 34 mins ago
Man, bzw. ich, sollte viel öfter in den Spam Ordner meines Mailprogrammes schauen. Da findet man nicht nur tolle Angebote sondern gelegentlich eine Email wie folgende:

Um die Zusammenhänge zu erklären, René Walter schrieb mir diese Email als Reaktion auf einen Kommentar von mir zu einem seiner Blogbeiträge.

Eigentlich habe ich keine Lust auf Beef, obschon Dörrfleisch lecker sein kann, letztendlich gibt es ja auch keinen Grund für Auseinandersetzungen irgendwelcher Art. Er macht sein Ding und ich mach mein Ding.
Was mich aber nicht davon abhalten sollte eine Grundsatz Diskussion anzuzetteln. Es geht um die Bezeichnung Blog, laut wikipedia.de
“Der Herausgeber oder Blogger steht, anders als etwa bei Netzzeitungen, als wesentlicher Autor über dem Inhalt, und häufig sind die Beiträge in der Ich-Perspektivegeschrieben. Das Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Meist sind aber auch Kommentare oder Diskussionen der Leser zu einem Artikel zulässig. Damit kann das Medium sowohl dem Ablegen von Notizen in einem Zettelkasten, dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation dienen. Insofern ähnelt es einem Internetforum, je nach Inhalt aber auch einer Internet-Zeitung.”
Dürfen sich Blogs wie nerdcore, electru, MisterHonk und auch mein Lieblingsblog des Monat rainbowzombieatesmyunicorn eigentlich noch Blogs nennen?
Mein persönliches Empfinden und das meine ich total subjektiv ist NEIN. Für mich ist ein Blog mehr als eine Leblose Sammelstelle von Informationen und Sehenswertigkeiten, vielmehr reflektiert es das Leben eines Menschen runter gerechnet auf 1 und 0. Ich will niemanden einen Vorwurf machen, aber sollten Blogs nicht öffentliche digitale Tagebücher sein, in denen andere Menschen nur um unsere eigene Neugier zu befriedigen, ihr Leben mit uns teilen, ihre Gefühle wiedergeben.
Blogs wie aheadwork, pirgofabrik, blogoff, svantesspeak, whudat und selbst admartinator haben den Namen Blog eher verdient, als diese Leblosen Sammelstellen Zombies. Sie schaffen eigenen Inhalt und das nicht nur in Schrift sondern auch in Bild und Video!
Vielleicht sollte auch eine klarere Abgrenzung stattfinden. Vielleicht ist es nötig die Grenzen zu klären. Vielleicht sollte man die Fronten verschärfen und einen Krieg um den Namen Blog beginnen. Vielleicht sollte man auch nicht über tausende Leichen gehen und sich auf unterschiedliche Bezeichnungen einigen. Und vielleicht sollte man nicht unbedingt jeden Satz mit vielleicht beginnen.
Man könnte diese Blogs, welche wirklich mit Herzblut ihr Privates teilen Plogs nennen (Private Log) und eben die Sammelstellen für Inhalt als Blogozin (ein siamesicher Zwilling aus Blog und Magazin, beide am Herz zusammengewachsen) bezeichnen.
Hmm, die Diskussion darüber ist eigentlich gar nicht so uninteressant, aber ich fürchte, sie führt zu nichts.
Und im Prinzip ist es mir auch völlig egal, ob sich Nerdcore nun Blog nennt oder nicht. Ich lese Blogs (oder wie sie sich auch immer nennen) ja nicht wegen der Bezeichnung.
@ad ein Pony hat 4 Beine, 4 Hufe, ein Kopf, ein Schwanz und man kann auf ihm reiten, genau wie auf einem Pferd… Das als bildliche Darstellung für die Diskussionsgrundlage. Sicherlich ist es egal, wie man es nennt, aber wenn man eine klare Abgrenzung schaft weiss man wer Schuld am Untergang ist!
Und was hilft die Abgrenzung?
Grenzen gibt es im Internet schon lange nicht mehr, abgrenzen ist meiner Meinung einfach kontra-produktiv.
Es gibt nur sehr weniger Blogger, die wirklich gut schreiben können. Finde es eigentlich ok, dass viele es dann lassen und sich auf anderen Kram konzentrieren oder abschreiben. Finde den Namen Blog eh doof. Wenn man es schon in Eigenleistung kategorieren möchte, dann gleich ganz neue Namen wie Dings und Dongs.
har har har ;)
sehr schön – hut ab herr wolf !!!
Vielleicht, vielleicht, vieleicht…! Vielleicht ist ja auch einfach die Definition auf Wikipedia veraltet. Und vielleicht hab ich ja vorhin vielleicht einmal mit einem L geschrieben. Vielleicht.
Ich persönlich schliesse mich ‘ad’ an: Gar nicht erst versuchen, abzugrenzen oder zu kategorisieren. Ich zum Beispiel mach eine Mischung aus beiden…was bin ich dann? Ein Plog oder ein Blogozin oder ein Plogozin oder ein Magaplog?
Ich hab auch ein Plogozin und finde die Kategorisierung unnötig. Macht doch einfach alle, was ihr wollt! Das ist ja das schöne daran.
Oar, wenn ich sowas schon lese. Ich weiß, ich werd mich jetzt furchtbar unbeliebt machen, aber ich kann einfach nicht anders:
1. Basti hat VÖLLIG Recht. Man braucht Definitionen und Abgrenzungen. Vielleicht muss man seine persönliche Definition nicht zwangsläufig anderen zugänglich machen – für sich selbst sollte man allerdings schon eine Kategorie wählen, in die man fällt. Einfach, weil es beispielsweise aufs Layout bezogene andere Merkmale für ein Magazin-Blog gibt, als für ein Privates. Auch das “Zielpublikum” und die Inhaltsauswahl ist völlig anders.
2. Wenn ich lese, was Thomas da oben schreibt, will ich am Liebsten schreien, weil das genau die Meinung ist, die dazu führt, dass immer mehr “Blogs” entstehen, die auf Magazin-Basis arbeiten bzw. zu arbeiten glauben. Da wird dann auf all diesen Blogs ewig lang dasselbe wiedergekäut, bis es dann ein neues Thema gibt, auf dem man rumhacken kann. Einer der Gründe, warum ich es aufgegeben habe, Zeitungen zu lesen – aber jetzt verfolgt es mich im Internet auch. Der Zweite Punkt dazu: Das Internet ist ein vorrangig schriftliches Medium und wenn jemand nicht dazu in der Lage ist, zusammenhängende und einigermaßen gut klingende Texte zu verfassen, ist derjenige hier bzw. als Blogbesitzer falsch. Wer nicht schreiben kann, solls lassen, hast du völlig Recht. Der soll aber auch nicht wahllos Inhalte zusammenklauen. Scheiß auf Verlinkungen, das nervt.
Erstens steht von Deiner Definition nichts bei der von Dir selbst zitierten Wikipedia. Zweitens definiert sich der Term Weblog rein technisch, nicht inhaltlich (weisst schon, erster Beitrag oben, Kommentare, RSS). Drittens finde ich die Diskussion sehr absurd und noch dazu ist mir das alles zu negativ/abgrenzend.
„Blog“ ist ein Überbegriff und hat mehrere Subkategorien, Blawgs, Musik-Blogs, Linkschleudern wie NC, Fotoblogs… das sind dann laut Dir alles keine Blogs mehr? Sorry, aber: Unsinn. ;)
Die Definition von Blog ist mir sowas von egal – dann nenne ich das Teil halt schön oldschool “Homepage”…aber ich sag mal wayne! ;D
Also ich bin schon auch ein bisschen dafür, dass man zumindest ein bisschen schreiben können sollte. Aber so wie bei Nerdcore ist’s doch voll okay…zwischendurch mal beweisen, dass man nicht ausschliesslich ‘kopiert’ und dann wieder, äh, Links schleudern. Das mach ich auch so. Und alle haben keine so sprudelnde Fantasie wie du, Basti, und können dazu noch, wie ich finde, so hervorragend schreiben.
Aber was willst du? Denen das Bloggen verbieten?
@René: Blawg? Noch nie gehört. Bis gerade eben. Aber ich hab jetzt hoch offiziell ein neues Lieblingswort. Vielen Dank dafür.
@Basti Ich finde dieser Blog braucht gar keinen anderen Begriff um sich abzusetzen. Definiere es doch wie du willst, wird sich schon etablieren. Ich würde das Blog Thema nicht so ernst nehmen, ist ja schließlich kein Fußball.
@Hannah Mit gut schreiben meinte ich nicht auf Magazin Basis zu schreiben und wenn jemand auf Magazin Basis gut schreibt, dann ist das der Sinn der Sache. Lies doch nur eine Zeitung am Tag, dann verfolgt dich das gleiche Thema auch nicht immer wieder. Und solche Link Schleudern einfach nicht angaffen. Sieh mal, ich war eben auf deiner Seite und werde in Zukunft auch wegbleiben. So einfach geht das.
Und ob du Lust hast auf Beef… Nur darum gehts dir doch.
@Rene die Definition findest du hier http://de.wikipedia.org/wiki/Blog
Und schon wegen der Definition kann die Definition nicht veraltet sein. Letzendlich dürft ihr nicht vergessen, das was ich hier sage ist subjektiv und mit einem Vielleicht garniert. Was nichts daran ändert das ich der Meinung bin das ein “echtes” Blog zumindestens einen Bruchteil Privates teilen sollte!
[...] wurde vorhin indirekt von Basti mitgeteilt, dass ich gar keinen Blog habe: Dürfen sich Blogs wie nerdcore, electru, MisterHonk und auch mein [...]
@ Sebastian: Da haben wir aneinander vorbeigeredet.
In dieser Definition steht nichts von dem, was Du als Definition hinstellst, nämlich dass Blogs nur dann Blogs sind, wenn sie „öffentliche digitale Tagebücher“ sind, „in denen andere Menschen […] ihr Leben mit uns teilen, ihre Gefühle wiedergeben.“
Nicht alle Weblogs sind digitale Tagebücher, aber alle digitalen Tagebücher sind Weblogs. So ähnlich zumindest.
Wahrscheinlich liest Du in der Definition auf Wikipedia den Term „Aspekte des Lebens“ aber einfach anders als ich, denn auch wenn Du mir das jetzt nicht glaubst: Alles, was auf NC passiert, ist Aspekt meines Lebens. Aber eben nur ein Aspekt, ein Teil, der bei mir vor allem das Gefühl ausdrückt, wenn ich „AWESOME!“ denke.
Nur weil ich keine gähnend langweiligen Geschichten aus meinem Leben schildere, heisst das noch lange nicht, dass ich kein Blog hätte.
Ich wiederhole mich: Völlig absurde Diskussion und, sorry, völlig absurder Standpunkt. Echt jetz ;)
(Disclosure: Sebastian und icke haben überhaupt keinen Beef, nichtmal annähernd, aber wenn ich diskutiere, dann diskutiere ich und das hört sich dann auch so an ;)
Eigentlich ist mir das viel zu meta, aber ich will dennoch loswerden, dass ich diese Kategorisierung für absolut überflüssig unsinnig halte.
Wozu sollte das gut sein sollen, welchen Sinn sollte das haben? Wie heißen dann die Blogs, die nach deiner Defi keine mehr sein sollen? Und was ist mit denen, die alles verbinden? Storys, Links, Awesomeness und alles? Fragen über Fragen, zu denen mir keine Antworten einfallen mögen. ;)
@Thomas: Ich kann nicht nur eine Zeitung lesen. Es gibt keine objektiven Medien und ich lasse mir nur ungern ne Meinung vorkauen, also les ich, wenn überhaupt, mehrere, damit ich am Ende genug Informationen habe, um mir selbst eine Meinung bilden zu können.
Wenn du auf aHeadwork warst und uns dort nie wieder besuchen willst – kein Ding. Einige tausend Leser sehen das anders u.u
Btw war ich noch nicht auf deiner Seite ^.^ Hol ich aber mal nach.
Interessant zu sehen, wie eine Diskussion geführt wird, die ins Nichts und Niemandsland führt und die ich nicht zum ersten Mal lese. Und das Ergebnis ist immer das Gleiche.
VMA bin ich halt ne Linkschleuder – aber mit genug persönlicher Note die mich zum “Blog” qualifiziert, meiner Meinung nach. Und die ist sowieso die Einzige, die überhaupt zählt.
So long Basti, zeig mehr Penisbilder oder whatever und gut ist
Okay Leute, ich glaube entweder habt ihr mein Anliegen nicht wirklich, nicht richtig verstanden oder ihr habt den Kontext, das ganze Vielleicht und den letzten Satz des Beitrages überlesen…
@René sicherlich ist es total subjektiv (und das ist dieser Beitrag eben auch) was jemand als wichtig und AWESOME empfindet. Wichtiger ist doch aber das die eigentliche Funktion eines Blogges entfremdet wird und es immer mehr zu einem Mischverhältnis von Magazin und Krams verkommt.
Blogs zu trennen, das machen wir schon lange wie du schon festgestellt hast Themenblogs und so weiter. Aber wie es Hannah ja auch schon kommunizierte, ein privates Blog um den es darum geht, Interesse durch eigene Geschichten und Arbeiten zu schaffen ist eben viel schwerer als einfach nur zu “sammeln” und weiterzugeben.
Sicherlich muss es solche Verknüpfungen geben und sicherlich sind sie Notwendig um die Awesomness in die Welt hinauszutragen und schon wieder sicherlich sind sie von der technischen Seite nicht weniger Blog als die anderen eben auch.
In meinem letzten Satz schlage ich ja auch die Trennung in Plog und Blogozin vor und enthalte somit die Bezeichnung Blog für beide Seiten. Ja, klar Blog als Überrschrift, genau wie Südfrüchte und trotzdem ist eine Banane noch lange keine Apfelsine…
Und dann will ich auch noch sagen, gerade an die an den Kopf gestossenen Mister Honk und electrus, an meiner Aktivität auf eurern BLOGS solltet ihr schon erkennen wie toll und ich wichtig ich eben eure Arbeit genau wie die von NC finde. Aber trotzdem finde ich eben die anderen Blogs mehr Bloggiger als eure… Ihr seid eben Magaziniger!
[...] wollt, schreibt einfach in den Kommentaren auf welchen eurer Einträge ich verweisen soll… Mein persönliches Empfinden und das meine ich total subjektiv ist NEIN. Für mich ist ein Blog mehr… Geschrieben in Internet if (typeof(cu_2126382_getAdId)=="function"){ if [...]
Hast du René um Erlaubnis gebeten, bevor du die Email hier veröffentlicht hast?
@Jeriko Selbstverständlich nicht, ich habe ihn ja auch nicht gebeten mir zu schreiben! Und zu allerletzt ist das auch nur die Kopier einer selbsterstellten Kopie einer Gedankennotiz… Kurze Frage noch: Suchen Sie Streit?
Ich sag’s ganz ehrlich: mir wär’s auch lieber, wenn Blogs noch so wären wie sie 2005 oder 2006 noch waren. Aber der ganze Mist hat sich halt verändert. Letztlich entscheidet der Leser, ob er “gähnend langweiligen Geschichten”, wie René findet, aus dem Leben des Blogbetreibers lesen will oder ob er lieber den ganzen Tag Zombie- und StarWars-Bilderchen/Filmchen gucken will. Jedem das Seine.
Blogs sind Blogs und die Bezeichnungs-Diskussion ist natürlich albern. Aber worüber reden wir denn hier? Jeder, der sein Blog mit Herzblut betreibt (warum auch immer), möchte wahrgenommen werden. Und welche Blogs werden wahrgenommen? Die Vielgelesenen, die Vielverlinkten, die, die in den “Charts” weiter oben gelistet sind. Und wenn man nach wie vor wahrgenommen werden möchte, dann muss man sich halt an die Spielregeln halten, das ist Alles.
Alle Blogs die sich nicht an die Regeln aus der Wikipedia halten sind untrue.
@ Jeriko @ Sebastian: Ich habe auch erst gestutzt und das „Kopie einer Gedankennotiz“-Gefasel ist ne klare Ausrede, weil prinzipiell veröffentlicht man ungefragt keine Mails. Aber am Ende hat’s mich dann doch nicht gejuckt und deshalb nichts gesagt, wobei die Eröffnung dieses Postings mit Spamordner und meiner Mail ja durchaus suggestiv gelesen werden kann. Egal, weitermachen. ;)
Im Kern geht es einfach nur darum, dass viele Leute sich als Blogger bezeichnen, aber nicht wirklich welche sind. Dann könnte sich ja auch jeder Blogger als Journalist bezeichnen, sind sie aber nicht.
Ziemlicher Quark. Personal Blog, Sammelblog, Musikblog…alles das Gleiche.
Also ich habe eine Website, die mit Hilfe von WordPress ins virtuelle Leben gerufen wurde. Auf ihr kann jeder kommentieren und es gibt eine Liste mit anderen Websites die ich regelmäßig besuche. Ach ja, einen RSS-Feed hat meine Website auch.
So, und mit welchem Wort ihr nun das Wort Website ersetzt ist mir total egal!
Die Diskussion ist nicht absurd. Sowas gehört zu den Zuckungen in der Krise. Durch Abgrenzung wird verzweifelnd versucht, den Niedergang aufzuhalten. Im Grunde zeigen Renes überzogene Reaktion auf den Kommentar zu einem seiner Blogbeiträge und die Diskussion nur, dass Blogs ein Konzept sind, das gerade sich genauso überholt wie es persönliche Homepages und selber vergebene Awards Ende der 90er waren.
Einzig Blogs die mit journalistischem oder literarischem Anspruch werden am Ende übrig bleiben. Um Links schleudern oder den eigenen Bauchnabel zu pinseln wird es bessere Biotope im Social Media-Universum geben.
[...] Bloggern hingegen scheint extrem langweilig zu sein, so dass sich wieder munter im Kreis gedreht wird. Hurra. Greift [...]
[...] “Sind Blogs tot?” heute mal die Frage, wann ein Weblog denn nun Weblog genannt werden darf… daran kann man sich beteiligen oder man lässt es einfach bleiben und schreibt weiter ins [...]
Sind Zombie-Linkschleudern etwa keine Blogs?…
[...] Dies meint zumindest das Magdeblog, auf dem ein äußerst interessanter Artikel zum Thema erschienen ist. [...]…
So:
Punkt 1S seit wann ist Nerdcore nicht persönlich? Ich meine Rene teilt doch nur persönliche Sachen, bei denen er, wie er schon schrieb Awesome, WTF oder OMFG denkt. Daraus lässt sich auch auf seine Persönlichkeit schließen. Ersten das er wahrscheinlich viele Schimpfworte verwendet, dass er halbwegs english spricht und über die Jahre entwickelt sich so eien Ahnung, dass er Zombies StarWars und Steampunk gut findet. Er gibt also weiter, was ihn persönlich berührt und dazu reicht hat meisten ein Link oder Bild, bzw um den Teil weiter zu geben den er Teilen möchte.
Punkt 2: In welche Ketegorie fällt dann mein Blog: http://netzfeuilleton.de? Erst mal gibt es schon mal gar nicht 1 Autor sondern mehrere. Dann teilen wir auch keine Gefühle, dazu bin ich auch viel zu wenig gefühlsmensch. Wir teilen aber auch persönliches, nämlich Gedanken. Gedanken & Meinungen (was auch was ziemlich persönloches ist, right?) zu Vorgängen in Politik, Gesellschaft & Kultur. Aber nichts aus unserem Leben, weil dazu hab ich 1. echte Freunde und denke 2.Who fucking cares und wenn geht das was an? Aber Was ist es jetzt, nach deiner persönlichen, subjektiven vielleicht Definition, nur ein Magazin? Gar kein Blog mehr? Eine Netzzeitung?
Punkt 3: Sei doch mal ehrlich, dass das hier eine Neid-Debatte ist. Es geht halt darum, dass Rene obwohl er nur 20 leblose Links am Tag rausscheludert bei diesen Charts da auf Platz 3 steht, während du, der sich für einen Beitrag Stunden abquälst da nicht auftauchst. Das ist natürlich Unfair, und ich kann das sogar ein Stück nachvollziehen, aber hey was im Leben ist schon fair? Davon abgesehen, dass das forsten nach den Links auch Aufwand ist ohne Ende und Stunden in Kauf nimmt, hat Rene halt einfach das bessere Konzept, zumindest für dieses Blogcharts Ding. Mein Vorschlag: Mach einfach deine eigenen Charts auf. Ist gut fürs Ego und du kannst die besten, persönlichen Plogs mit ordentlicher Schreibe zusammen stellen und so dein Gewissen beruhigen.
((Auch von mir bitte nicht persönlich nehmen oder ähnliches.))
omfg. wasn hier los?
- es ist ja vollkommen okay, wie du das nennen magst. ist doch wunderbar. wenn jemand das nicht so nennen möchte, dann soll er es eben nicht machen.
- zum argument, es sei schwerer persönliche artikel zu schreiben: mach mal eine woche nerdcore und versuche renés frequenz zu halten. ich sage dir, das ist für einen normalen menschen überhaupt nicht möglich und ein wunder und ich glaube immernoch, das er irgendwo eine 2000-köpfige redaktionsmannschaft in seinem keller versteckt hat…:)
- rené steht nicht mehr auf befindlichkeitsbloggen, du stehst nicht auf linkschleudern. alles gut. aber einem deswegen direkt die bezeichnung dessen was er tut aberkennen zu wollen? come on. wie langweilig war dir, als du das hier geschrieben hast?
Nach dem Motto “fasse Dich kurz”:
- ich schreibe schon länger ins Netz, plötzlich hieß es dann ‘Blog’
- die Definitionsdiskussion ist alt und führt zu nichts
- ich bin ein Verfechter der engen Definition (Erlebtes, persönliche Ansichten zum Weltgeschehen. Kolumnen)
- ich kann das Bedürfnis nach Abgrenzung gut verstehen, da man nach der Schwämme von Applefanboyblogs, Firmengeschreibsel, Youtubeimmerwiederpostern, Linktauschern, SEgOisten, AdnonSenseern und Stöckchenwerfern inzwischen schon schief angesehen wird, wenn man gesteht, ein “Blog” zu betreiben
- inzwischen schreibe ich einfach wieder ins Netz anstatt zu bloggen
- ja, das finde ich manchmal sogar schade
Was stellst Du Dir vor, was willst Du erreichen? Das fehlt mir im Beitrag.
Letztes Jahr waren Blogs noch tot, dieses Jahr steigern wir uns und benennen Blogs einfach um. Wieso auch nicht ;) MUUH?!
Der Grund ist eine Diskussion anzuzetteln und LEUTE schaut euch den Artikel bitte genau an, ich nehme mir nicht das Recht raus andere zu kritisieren und ich will niemanden den Titel Blog entziehen und wenn doch dann eben allen… Bitte genauer lesen, zumindest den letzten Satz!
“Etwas ins Netz schreiben!” Wunderschön!
wenn du interesse an einer diskussion über blogs und den begriff “blogs” haben willst guck ma bei NC oder Spreeblick in den Archiven oder so, die haben das schon vor Jahren durchgemacht. Oder wirres.net.
das gabs alles schon und ist abgehakt. lasst doch jeden selbst entscheiden was er ist und was nicht!? wenn NC sagt es ist ein blog dann ist es einer, wenn du sagst das hier is ne homepage dann ist das hier ne homepage.. da gibts einfach nichts zu diskutieren..!?
Oweih oweih da hast du ja ne schöne Diskussion angezettelt
Mhh also Wikipedia als Quelle herzunehmen ist meiner Meinung nach schon immer sehr gewagt, gerade wenn es um Grundsatzdiskussionen geht.
Wobei ich dir in diesem Fall schon eher Recht gebe und deine Meinung vertrete.
Die Frage ist doch was soll jetzt passieren?
Hast du dir die Frage schon mal gestellt bzw. willst du sie überhaupt beantwortet wissen, oder ging es dir nur um diesen Grundsatz?
Ich bin ja noch seeehr neu im Blog-Geschäft, wäre schön wenn du mal in meinem “Blog” stöberst und mir schreibst ob er deinen Erwartungen an ein Blog entspricht ;D
Wobei ich gleich sage selbst wenn nicht, wird mich das nicht vom Bloggen abhalten.
Mein Blog: http://DominikistkeinObst.tumblr.com
[...] ist doch mal n cooles wordpress themedesign: http://magdeblog.de/?p=5594
[...]
“…aber wenn man eine klare Abgrenzung schaft weiss man wer Schuld am Untergang ist!”
Was denn fuer ein Untergang? Und wer soll dran schuld sein? Und die “Definition” wird ihn verhindern?
*hitlerbezuege verkniffen*
Ich wuerde zwischen blog und lifestream unterscheiden, wuerde aber nicht krass gegen nerdcore oder so wettern, letztendlich sharen die herren ja nicht nur fundstuecke sondern kommentieren auch fleissig ihre meinung oder informationen dran. nimm basicthinking, auch da ist blog nicht (mehr) gerechtfertigt, es ist mehr ein newsaggregator und -translator. so laesst sich das fortfuehren bis wir eine komplexe hierarchy von typen, subtypen und ableitungen haben um einzelne seiten einzuorndnen. Fuer mich zaehlt nur: “ist interessant” und “hat einen RSS feed”. In diesem Sinne, weiter so
[...] Bilder, Videos und Links zu anderen Seiten, vielleicht noch eine kleine Meinungsäusserung dazu. Nicht nur ich frage mich, ob das überhaupt noch einem Blog entspricht oder nicht längst etwas anderes ist. [...]