- 11. November 2009
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30 Trollen - getaggt mit: arschloch, Enke, Robert
Twitter: Ich mach das jetzt hier noch zu Ende, mit der Gemütlichkeit einer Tomatentopfpflanze! 39 mins ago
Diesen Beitrag hätte ich mir sparen können. Er ist überflüssig und Pietätlos, aber eines muss gesagt werden:
Auch der noch so grösste Schicksalsschlag gibt keinem das Recht das Leben eines anderen zu zerstören.
Es macht mich sauer und wütend auf vielen Blogs “heulende” Nachrufe für einen Menschen zu lesen, der sich freiwillig, das Leben nahm und dabei das eines anderen zerstörte! Denkt ihr geistig umnachteten Idioten auch mal an den Zugführer? Klar Herr Enke hat seine “Probleme” hinter sich gelassen, genauso wie eine Frau, ein Kind und einen verstörten Zugführer!
Dieser Mensch hat in meinen Augen nicht die Trauer verdient, die ihm jetzt von allen Seiten zugesprochen wird!
Hier ein interessanter Artikel zum Thema Lokführer die Personenunfälle hatten!
aha…
ich würd mir nie das Leben mit der Beihilfe einer anderen Person nehmen… aber wenn einem alles egal ist weil man einfach nicht mehr kann – wieso sollts mich dann jucken.
Vielleicht solltest Du mal richtig nachdenken. Wenn sich jemand das Leben nimmt, wird er zu 99.99999% eine Depression haben. Eine Depression spielt dem Menschen etwas vor, verschlimmert das Weltbild, verzerrt es. Eine Depression ist eine Erkrankung – sogar anerkannte Erkrankung! Und bevor man einen Toten, mit einer ERKRANKUNG als Arschloch bezeichnet oder auch nur dessen Verhalten, der sollte vielleicht eher mal nachdenken und in sich gehen…….
Na ja, ein Fünkchen Wahrheit ist da ja drin in dem was Du sagst, lieber Magde, aber Conny hat auch teilweise recht. Wobei man nicht weiß, ob Robert Enke an einer Depression litt. Ja, klingt komisch, aber nicht nur Menschen mit einer anerkannten Depression bringen sich um.
Ich habe bei mir ähnliche Gedanken formuliert, nur nicht so wütend:
http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/robert-enke-tot-selbstmord
Tja, aber der Lokführer wird wohl dann der nächste sein der ein paar Probleme mit seinem Gehirn bekommen könnte.
Nicht nur das sich jemand vor seinen Zug geschmissen hat und er nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte, nein es ist auch noch eine bekannte Person.
Super wenn man dann den Gedanken hat der einem den Rest seines Lebens eventuell begleiten wird :” Ich habe den Nationaltorwart Enke überfahren”.
ich geb dir ja so recht! mit tabletten hätte das genau so geklappt. dann hätten zwar frau und kind trotzdem allein da gestanden, aber der aussenstehende lokführer hätte kein lebenslanges trauma!
vielleicht bringt er sich unter dem druck ja auch noch um… dann hat der herr enke seine “99.99999% [...] Depression” und seine “ERKRANKUNG” einfach weiter gegeben.
Bis vor ein paar Jahren dachte ich so ähnlich wie du. Seit ich aber mit einer Psychologin zusammen bin, hat sich das etwas gewandelt.
Depression ist eine ernste Krankheit, die bei 15% der Betroffenen zum Tod führt. Sie ist wesensverändernd und die eigene Tötung erfolgt in vielen Fällen nicht geplant im Sinne von überlegt, sondern man sucht sich die beste Möglichkeit, zu sterben, ohne überhaupt richtig in der Lage zu sein, an Konsequenzen zu denken.
Man ist nicht der Mensch, der man normalerweise ist und frei ist der”Freitod” in keinster Weise.
@Dennis genau!
@Babel sich das Leben zu nehmen kann nie die Lösung sein, es sei dann man ist Kim Yong Il.
@Conny, wie immer hast du recht. Wie meinte Ernie aus Stromberg schon, Depressionen sind eine anerkannte Krankheit genau wie Krebs. Das Problem ist doch, das jemand der unter ständiger ärtzlicher Aufsicht steht und in den dessen Kreisen man eigentlich auf Unterstützung hoffen kann, offenbar keinen Grund hat es so enden zu lassen. UND dann liebe Conny steckt das Detail meiner Aussage wieder einmal in der Überschrift, ich würde nie einen Toten (ausser Adolf Hitler) als Arschloch bezeichnen. Ich bezeichne sein VERHALTEN als Arschloch! Und selbst da musst du mir recht geben!
@Sebastian, vor allem wenn dann einem noch durch die Mediale Aufplusterung immer wieder vor Augen geführt wird was passiert ist!
@kasumi weitergegeben an Lokführer und Frau, da hast du recht! Sicherlich kann man nicht in die Gedanken eines anderen schauen, aber so schlecht klang sein Leben ja eigentlich auch nicht!
@Herr Jeh, dann kann man aber auch nicht von Freitod sprechen. Der erfolgt in der Regel freiwillig. Mir geht es nicht darum den Tot von Herrn Enke zu denunzieren. Sterben ist immer scheisse, vor allem so jung und so grundlos. Mir geht es darum das die Art und Weise bescheuert und egoistisch war…
ja klar sollte man auch, beiläufig, an den zugführer denken. aber irgendwo gehört das auch zum “berufsrisiko” eines lockführers.
es werfen sich auch drölfzighundert andere leute vor züge – da bloggst du auch nicht “blöde person – armer zugführer”
Stimmt^^ Ich kann mich mehr aufs Spiel und weniger auf den Text konzentrieren.
Recht hast du… aber mir geht es jetzt schon auf den Sack das die nächste Woche in den Medien von nichts anderem mehr geredet wird. Ich hab den Namen vorher noch nie gehört, hab deshalb auch genau soviel Mitleid als hätte Karl Ranseier den Freitod gewählt.
Und Depression hin oder her, er ist ja sicherlich nicht zufällig da stehen geblieben und hat sich gedacht “Selbstmord, mhm, das wärs jetzt!”, sondern hat das ganze irgendwie geplant, wenn auch kurzfristig.
Da hätte man auch einfach in den Wald daneben gehen können und hät sich ne Packung Schlaftabletten geholt. Aber dieser Trend das sich alle Selbstmörder vor Züge werfen… was haben die Leute denn gemacht bevor der Zug erfunden wurde?
Das ist genauso fies als würde man während der Loveparade von der Siegessäule springen.
ich bin da eher für stricke – stärkt auch den einzelhandel !
selbsttötung auf gleisen ist eher pietätlos (polizei muß den dreck sichten – es muß entsorgt werden (gereinigt) – zugführer hat evtl. psych. probleme – menschen kommen nicht rechtzeitig zum ziel.
ich sag ja : speicher und strick – der klassiker !
Ich bin mal mit meinem Rad nem Linienbusfahrer in die Front gefahren (lange Geschichte), mir ist zwar nichts passiert, aber trotzdessen ging es dem Busfahrer schon wegen der Lappalie an die Nieren, nahm sich Feierabend und besuchte mich nachdem ich ein paar Stunden später aus dem Krankenhaus kam. Obwohl ich schuld hatte und mir nichts passiert ist, konnte ich das Leid im Gesicht des mannes sehen… Full ACK
Ich wurde von meinem Dad angerufen und er bestätigte mir die schreckliche Nachricht. Ich konnte es kaum glauben- ich fühlte mich betroffen wie nach dem Tod eines eigenen Familienmitgliedes.
Es ist sehr traurig und ich frag mich, genauso wie viele andere, wie es dazu gekommen ist. Enke schien es gut zu gehen; er hatte eine hübsche Frau und eine kleine Tochter!
Die Wege des Herren sind unergründlich!
ich finde jede art von selbstmord, die andere leute mit traumatisiert, egoistisch und rücksichtslos.
genauso wie bei leuten, die meinen vom hochhaus springen zu müssen, ganz egal, welches trauma die erleben, die sie dann wieder aufwischen müssen.
aber manche wollen anscheinend mit einem “knall” gehen, statt in aller stille daheim nach einer tablettenüberdosis einzuschlummern.
gab doch auch mal den fall, dass ne frau sich an heilig abend in einer kirch in die luft gejagt hat, zusammen mit zwei, drei ihrer sitznachbarn.
schlimm genug, dass sie um ihres seelenfrieden willens während eines gottesdienstes am heiligen abend ihr leben genommen hat. aber dass sie mit einem sprengsatz auch noch andere mitreißt, war ihr wohl völlig egal!
ich hab auch mal von nem fall gehört, bei dem den eltern eines 12-jährigen, der über nen trampelpfad auf die gleise geraten und von einem zug erfasst wurde, die kosten für die psychologische behandlung des lokführers in rechnung gestellt wurden.
sehr makaber, da die eltern ja zudem noch ihr kind verloren haben! aber der junge hatte den unfall mit seinem leichtsinn ja auch selbst verursacht.
was aber nicht deutlich wurde, ist, ob das ein schon richtig ausgetretener trampelpfad war, der von der bahn nicht in ausreichendem maße abgesperrt wurde. gibt glaub ich den sonderfall, wenn solche pfade “geduldet” werden. dann hätte die bahn nämlich eine mitschuld.
@Christian Puh, und ich dachte schon ich wäre der einzige, der den Namen auch erst seit den gestrigen Spätnachrichten kennt.
Da ist man dann (offensichtlich) Person der Öffentlichkeit und dann ist keiner aufmerksam genug es zu verhindern?
Warten wir mal die Auswertung seines Abschiedsbriefes ab.
Ich stimme dir voll und ganz zu. Abgesehen davon, dass ich mir nicht klar darüber bin, weshalb ich diesen Menshen überhaupt betrauern sollte – ich habe ihn ja nicht perönlich gekannt – ist das eine dermaßen egoistische Todesart, dass selbst ich als Befürworter des Rechts auf Freitod dieses Verhalten wirklich für unter aller Sau halte. Dafür kann ich nun wirklich keinen Respekt mehr aufbringen …
Da setzte ich direkt meine Unterschrift drunter, habe heute auch schon mit einigen Leuten genau diese Diskussion geführt. Waren nicht sogar zwei Lokführer in dem Zug?
Ich kann dem nur zustimmen. Das ganze wehleidige “Warum er?” ist einfach nur peinlich. Klar, er war eine Person, die in den Medien vertreten ist. Aber die anderen 2000 Leute die täglich sterben sind denen doch total egal! Und das er auch anderen “Schaden” zufügt (Lokführer, Eltern(!) Frau und Kind) ist dann auch egal, oder was?
@Patrick ganz schön mutig deine Aussage und zu dem Berufsrisiko eines Logführers gehört es genauso wenig einen Menschen zu töten, wie eine Bäcker nicht das Risiko trägt einen zu vergiften!
@Christian dafür wärest du geschockter wenn ein Nobelpreisträger stirbt und das ist auch gut so! Sich von der Siegessäule zu stürzen wäre auch okay, solange man nicht auf einen Passanten trifft und man keinen anderen damit einen Schaden zufügt!
@oasenhoheit der einzig wirklich “gute” Freitod wäre es sich mit einem Sarg in einem Krematorium verbrennen zu lassen! Alles andere ist ungerecht weil immer irgendwer in Mitleidenschaft gezogen wird!
@plauli ich glaube nicht das er einen geschrieben hat!
@Olli wenn bei solchen “lapalien” die Leute schon in Mitleidenschaft gezogen werden, dann will ich nicht wissen was bei einem Unfalltoten passiert!
@Till so sieht es aus! habe gerade erfahren der Lokführer war gerade mal anfang 20!
Ich sehe das ähnlich wie Du, Basti. Und schon geht die künstliche Betroffenheit in den sogenannten Qualitätsmedien los. Lichterketten, Gedenkfeiern, Warum-Fragen, Gedenkmarsch und so weiter. Das andere Elend auf diesen Planeten geht völlig geräuschlos weiter und bald ist wieder Weihnachten. Zeit zum Spenden und Zeit für Konsum…
Schei*e…
Ich bin folgender Meinung: Um Enke trauern, aber dabei auch immer den Zugführer (und Passagiere) im Hinterkopf behalten. Für die Passagiere ist es auch nicht immer leicht: Mein Bruder hat das mal miterlebt..
Tja, so wird ein durchschnittlicher Keeper zu was ganz besonderem hochgejazzt. Mein Mitleid gilt den armen Leuten, die den Aso auch noch von den Gleisen kratzen mussten. Denkt jemand auch mal an die?
Enke ja eigentlich schade drumm ich sag es ma so es ist eigentlich mist was er da gemacht hat lässt seine frau mit kind alleine na klar hatte er ne schwere zeit hinter sich und war natürlich schwer krank. Aber was ich scheiße finde jetzt redet jeder Von Enke und keine von den armen Mann hintern Führerstand den sowas vor 7 Jahren schon ma passiert ist und halt 7 Jahre gebraucht hat bis er wieder in einer Lok steigt und den sowas der mann ist am Ende…
Was seid ihr für deppen?Ich wünsche allen hier das gleiche elend.Sowas wie ihe darauf hätten wir eher verzichten können
Sein Vater sagte er hatte schon immer Angst. Vielleicht auch ein Grund warum er als Torwart so schlecht war.
Aber dieses Nationalgeheul für einen drittklassigen Torwart kann ich nicht verstehen. Der hat für Deutschland nichts gemacht. In den letzten Minuten hätter er wenigsten so viel Anstand haben können, sich das Leben ganz allein im Wald zu nehmen. Ohne andere miteinzubeziehen.
Sehe ich ganz genauso! Es gibt so viele Leute, die nicht sterben wollen und keine Chance haben!
die faz hat neben fast einer ganzen seite über den fall wenigstens auch einen kurzen bericht mit berücksichtigung dessen, was so ein selbstmord für einen lokführer bedeutet, geschrieben.
@Andre
bei dem kommentar hättest du mal nen beitrag hören müssen, den ich vor wenigen tagen im radio gehört habe.
darin sagte jemand, dass es encke materiell und vom familiären hintergrund her nicht groß an was mangelte, während unbekannte “zivilisten”, die an depressionen leiden, sich zu hunderten noch um job und familie sorgen müssen, ohne eine solche absicherung zu haben und trotzdem irgendwie ihr leben meistern.
dass er den tod für sich als einzigen ausweg gesehn hat, ok. mag man schlecht oder schade finden, war aber seine entscheidung.
dass man aber so überschwänglich seinen tod bedauert, den er selbst in voller absicht herbeigeführt hat, ohne dass man dazu noch sagt, wie bescheuert diese METHODE der selbsttötung ist, ist mal wieder typisch gutmenschentum und ein schlag ins gesicht für jeden lokführer, der durch solche taten traumatisiert wurde und sich sein leben lang den tod eines menschen vorwirt, auch wenn ihn daran nicht die geringste schuld findet.
aber nur, weil ich es anders sehe als du, besitze ich nicht die frechheit, dir ein genauso beschissenes schicksal zu wünschen.
hier noch ein interessanter artikel von stefan niggemeier dazu, welche folgen die wiederholte berichterstattung über selbstmorde hat.
sollte gerade denen, die ihn so in den himmel loben und so viel verständnis heucheln, zu denken geben.
Es gibt verdammt viele Menschen in dieser Welt die ihr Päkchen mit sich rumschleppen. Der ein mehr, der andere weniger. Nicht wenige davon haben schon genau darüber nachgedacht.
Das der ein oder andere es nicht aushält und sich ein Ende setzt, das ist zumindest für mich zum Teil nachvollziehbar. Aber dann soll er sich bitte irgendwohin verziehen, alleine, und sich mit Tabletten oder was auch immer wegmachen.
Was mich aber noch viel mehr ankotzt ist diese vermeintliche Anteilnahme. Als ob sich irgendwer für den Typ vorher interessiert hätte. Dieses scheinheilige der Arme…. sind genau die dafür gesagt haben er wäre eine Pussy.
Und dieser ganze Zirkus… boah, Fußball… *würg*
´tschuldigung..