Garten-Kult-ur

Durch einen Zufall bin ich wieder stolzer Besitzer eines Gartens. Ok, so richtig besitzen tu ich ihn nicht, das Pachtland gehört der Stadt und angesiedelt ist das Kleinod an einen Gartenverein. So richtig mit Satzung und Vorstand der einen mahnend drauf hinweist das man sein Unkraut vor dem Zaun entfernen sollte. Trotzdem oder gerade deswegen liebe ich meinen Garten.

Aber und genau da ist das Problem mit der deutschen Gartenkultur. Ein Grossteil der Gärten steht leer, der Hype der letzten Dekade ist vorbei. Bio ist gut, selber machen ist besser, sich deshalb an einen Verein zu knechten ist nicht gewollt.

Dabei wäre die Lösung so einfach wie praktikabel. Der Trend zur Shared-Economie ist im kommen und warum einen ganzen Garten pachten wenn ich mir nur ein Beet mieten kann. Grossstädte machen es vor mit Stadtgärten und Dachgärten und warum machen wir nicht Gärtengärten.

Dazu müsste sich die Vereinslandschaft von ihren strengen Regeln lösen, sich öffnen für Gemeinschaften von Gärtnern die gemeinsam eine Fläche bestellen und ihren Ertrag teilen.

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